Debian oder Arch Linux? Was ist die bessre Wahl für Dich?

6 min


Loading

Linux ist für seine Vielfalt an Distributionen bekannt, die unterschiedliche Schwerpunkte, Philosophien und Zielgruppen haben. Zwei der bekanntesten Distros passen zusammen wie Ying und Yang: Debian und Arch Linux. Trotz Gemeinsamkeiten könnten sie nicht unterschiedlicher sein. Doch es ist nicht alles so, wie es zunächst scheint.

Debian: Die Stabilität und Zuverlässigkeit

Debian ist eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Linux-Distributionen. Sie wurde im Jahr 1993 von Ian Murdock ins Leben gerufen und hat sich seitdem als eine äußerst stabile und zuverlässige Distributionen etabliert. Debian ist bekannt für seine strenge Einhaltung und Bevorzugung von freier Software, seine Community-getriebene Entwicklung und sein Engagement für Stabilität und Sicherheit.

Debian bietet eine riesige Auswahl an Paketen in seinen Repositories, was es zu einer hervorragenden Wahl für verschiedene Anwendungsfälle macht, sei es für den Einsatz auf Servern, Desktop-Systemen oder Embedded-Geräten. Die Community hinter Debian ist bekannt für ihre Hingabe an Freie Software und Zusammenarbeit, was zu einer reichhaltigen und vielfältigen Sammlung von Software und Werkzeugen führt.

Neue Debian Versionen werden sorgfältig entwickelt und getestet, um sicherzustellen, dass sie den hohen Standards von Debian entsprechen. Die offiziell empfohlene Edition ist Debian Stable. Eine Debian Stable Version erscheint wenn sie fertig ist. Das ist in der Regel alle 2 Jahre. Die Zeitspanne zwischen Veröffentlichung und Supportende ist bei einem Debian Stable System in etwa 5 Jahre. Bis auf wenige Ausnahmen bleiben die Paketversionen bei Debian über den gesamten Zeitraum unverändert. So wird die Stabilität sichergestellt. Neue Programmversionen gibt es nur mit wenigen Ausnahmen wie Firefox oder Thunderbird.

Merkmale von Debian

Stabilität

Debian gilt als eine sehr stabile Linux-Distributionen auf dem Markt. Die Entwickler legen großen Wert darauf, sicherzustellen, dass Updates und Pakete gründlich getestet werden, bevor sie in die stabilen Repositories aufgenommen werden.

Vielfalt

Debian bietet Unterstützung für eine breite Palette von Hardwarearchitekturen, von traditionellen x86-Prozessoren bis hin zu ARM-basierten Systemen und Mainframes.

Paketauswahl

Die Paketauswahl in den Debian-Repositories ist enorm. Es gibt Tausende von Paketen für nahezu jede erdenkliche Anwendung, von Webservern und Datenbanken bis hin zu Büroanwendungen und Multimedia-Software.

Community

Debian hat eine lebendige und engagierte Community, die sich aus Entwicklern, Benutzern und Unterstützern zusammensetzt. Die Community spielt eine wichtige Rolle bei der Entwicklung und Pflege von Debian und bietet Benutzern Unterstützung und Hilfe in den offiziellen Foren und Mailinglisten.

Freie Software

Debian ist fest in den Prinzipien Freier Software verwurzelt und setzt sich für die Verbreitung und den Einsatz von Freier Software ein. Alle Pakete in den offiziellen Debian Main-Repositories müssen den Debian Free Software Guidelines entsprechen.

Vor- und Nachteile von Debian

Vorteile

– Hohe Stabilität und Zuverlässigkeit

– Umfangreiche Hardwareunterstützung

– Vielfältiges Paket-Ökosystem

– Aktive und unterstützende Gemeinschaft

– Starkes Eintreten für freie Software

Nachteile

– Möglicherweise nicht immer die neuesten Softwareversionen trotz breitem Softwareangebot

– Programme könnten bekannte Fehler enthalten, da sie aufgrund der Stable Philosophie nicht durch eine neuere Version ersetzt werden dürfen

– Einige Benutzer könnten eine steilere Lernkurve erleben

Arch Linux: Die Flexibilität und Anpassungsfähigkeit

Im Gegensatz zu Debian ist Arch Linux eine Rolling-Release-Distribution, die auf Einfachheit, Minimalismus und Anpassbarkeit ausgerichtet ist. Arch Linux wurde im Jahr 2002 von Judd Vinet ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer beliebten Wahl für fortgeschrittene Benutzer und Linux-Enthusiasten entwickelt.

Arch ermutigt seine Benutzer, neugierig zu sein und ihre Grenzen zu überschreiten. Es ist eine Distribution für diejenigen, die gerne tief in die Technik eintauchen und ihr System von Grund auf neu aufbauen möchten. Arch-Anwender haben die volle Kontrolle über ihre Systemkonfiguration und können jedes einzelne Detail nach ihren Wünschen anpassen.

Aber sei gewarnt, mit großer Freiheit kommt auch große Verantwortung. Das wissen alle, die die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft schätzen. Arch erfordert ein gewisses Maß an technischem Verständnis und Engagement von seinen Benutzern. Das Arch-Wiki ist eine ausgezeichnete Ressource, das eine Fülle von Informationen und Anleitungen bietet, aber letztendlich liegt es an dir, dein System zu verstehen und zu pflegen.

Merkmale von Arch Linux

Rolling Release

Arch Linux verwendet ein Rolling-Release-Modell, bei dem Softwarepakete kontinuierlich aktualisiert werden, anstatt auf bestimmte Veröffentlichungen zu warten. Dies ermöglicht es den Benutzern, immer die neuesten Softwareversionen zu verwenden.

Minimalismus

Arch Linux kommt mit einer minimalen Installation, die nur das Nötigste enthält. Benutzer können dann ihr System nach Bedarf anpassen und die Software installieren, die sie benötigen.

Paketverwaltung mit Pacman

Arch Linux verwendet das Paketverwaltungssystem Pacman, das schnell, effizient und einfach zu bedienen ist. Pacman ermöglicht es den Benutzern, Pakete schnell zu installieren, zu aktualisieren und zu entfernen.

AUR (Arch User Repository)

Das AUR ist ein Repository mit Paketen, das von der Arch-Community gepflegt wird. Es enthält Tausende von zusätzlichen Paketen, die nicht in den offiziellen Repositories enthalten sind.

Dokumentation

Arch Linux hat eine umfangreiche und gut geschriebene Dokumentation, die als Arch Wiki bekannt ist. Das Arch Wiki enthält Anleitungen, Tipps, Tricks und Problemlösungen für eine Vielzahl von Themen rund um Arch Linux.

Vor- und Nachteile von Arch Linux

Vorteile

– Aktuelle Softwareversionen durch das Rolling-Release-Modell

– Maximale Anpassbarkeit und Flexibilität

– Größtmögliche Kontrolle über das System

– Effiziente Paketverwaltung mit Pacman

– Große Auswahl an Software im AUR

– Umfangreiche und gut geschriebene Dokumentation im Arch Wiki

Nachteile

– Kann eine steile Lernkurve haben, insbesondere für Anfänger

– Benutzer müssen sich regelmäßig um Updates kümmern

– Möglicherweise etwas zweiaufwendiger in der Pflege im laufenden Betrieb

– Möglicherweise weniger stabil als Debian aufgrund des Rolling-Release-Modells

Zielgruppen und Anwendungsfälle

Beide Distributionen haben unterschiedliche Zielgruppen und eignen sich für verschiedene Anwendungsfälle. Beide Distributionen liegen gefühlt so weit auseinander und sie könnten kaum unterschiedlicher sein.

Debian

Debian ist ideal für Benutzer, die Stabilität, Zuverlässigkeit und eine große Auswahl an Softwarepaketen schätzen. Es eignet sich gut für Server, Desktops, Laptops und andere Geräte, bei denen eine konservative und zuverlässige Plattform erforderlich ist. Ein Debian System läuft im Betrieb für gewöhnlich unverwüstlich und somit äußerst planbar und zuverlässig.

Arch Linux

Arch Linux ist ideal für Benutzer, die maximale Kontrolle, Anpassbarkeit und die neuesten Softwareversionen wünschen. Es eignet sich gut für fortgeschrittene Benutzer, Linux-Enthusiasten, Entwickler und diejenigen, die gerne tief in die Technik eintauchen und ihr System bis ins kleinste Detail anpassen möchten. Wer vertieft in der Linux Welt lernen möchte, ist hier an der richtigen Adresse. Ein Arch System am Desktop bedeutet stets die neueste Software und Open Source Technik einzusetzen.

Fazit

Debian und Arch Linux repräsentieren zwei verschiedene Ansätze für die Gestaltung und Verwaltung eines Linux-Systems. Debian bietet Stabilität, Zuverlässigkeit und eine große Auswahl an Softwarepaketen, während Arch Linux Flexibilität, Anpassbarkeit und die neuesten Softwareversionen bietet.

Vielleicht fragst Du dich jetzt, dass ich eingehend erwähnte, dass diese beiden krassen Gegensätze doch auch Gemeinsamkeiten haben. Wir haben diese bereits gehört. Vielleicht ist es Dir nicht aufgefallen. Die meisten konzentrieren sich immer auf das, was scheidet. Doch jenseits dessen liegen die Gemeinsamkeiten im universellen Ansatz. Beide Ansätze legen hohen Wert auf Anpassungsfähigkeit. Ferner repräsentieren diese beiden Distros zusammen ein Bollwerk an gemeinschaftsgetriebenen Linux Distros. Beide werden von freiwilligen Entwicklern, einer freiwilligen Community ohne Gewinnabsicht entwickelt, betreut und herausgegeben. Weder hinter Debian noch hinter Arch stehen Unternehmen. Hinter den direkten Abkömmlingen wie Ubuntu als Debian oder Manjaro als Arch Abkömmling allerdings durchaus.

Die Wahl zwischen Debian und Arch Linux hängt von den individuellen Bedürfnissen, Vorlieben und Fähigkeiten des Benutzers ab. Debian ist eine gute Wahl für Benutzer, die eine stabile und zuverlässige Plattform suchen, während Arch Linux eine gute Wahl für Benutzer ist, die maximale Kontrolle und Anpassbarkeit wünschen.

Am Ende des Tages bieten sowohl Debian als auch Arch Linux eine leistungsstarke und vielseitige Plattform für die Entwicklung, den Einsatz und die Verwaltung von Linux-Systemen. Es liegt an jedem einzelnen Benutzer, die Distribution zu wählen, die am besten zu seinen individuellen Anforderungen passt.

Dieser Beitrag soll die ehrenamtliche Tätigkeiten aller an Debian und Arch beteiligten Personen würdigen. Viel zu oft wird auf die Unterschiede hingewiesen. Ich möchte auf die Gemeinsamkeiten hinweisen. Es läuft bei beiden Distros nicht alles perfekt. Aber perfekt ist, dass die Linuxwelt absolute Extreme bieten kann. Extreme, die auf den ersten Blick kaum gegensätzlich sein könnten. Das gute daran ist, dass Linuxnutzer davon enorm profitieren. Wer absolute Stabilität will, nimmt Debian. Wer absolute Aktualität will, nimm Arch. Wer es sich im Laufe der Nutzungszeit anders überlegt, kann wechseln. Zwischen Debian und Arch liegen weitere interessante Abkömmlinge, die das Erbe weitertragen und ihre Eigenen Ideen umsetzen. Als Linux Anwender profitieren wir von einem reichhaltigen Angebot. Und genau das ist das Wichtige an der Sache.

Falls Du jetzt erwartet hast, dass die eine oder andere Lösung in diesem Vergleich zerfetzt oder durch den Fleischwolf gedreht wird, Irrtum. Ich bin schon zu lange dabei um nicht auf solche verlockenden Früchte reinzufallen. Da mag ich Linux viel zu sehr. Mir gehts nicht um Klicks und Aufmerksamkeit. Mir gehts um Substanz, um Fairness und um einen möglichst objektiven Bericht.

Und Du? Bist Du Team Debian oder Team Arch? Ich bin im Zweifelsfall Team Debian. Ich schätze die Stabilität und konservative Herangehensweise. Kann aber auch verstehen, wenn jemand das anders sieht und anders entscheidet. So jetzt ist Deine Meinung gefragt. Schreibe diese gerne in die Kommentare rein und dann lass und diskutieren.


16 Comments

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

  1. Ich bin Team SpiralLinux.
    Ein Debian Spin den ich mit Mate Desktop einsetzte
    Wer es sich mal anschauen mag
    https://spirallinux.github.io/

    Wenn man mal dessen Philosophie verstanden hat, mag man nicht mehr davon weg.

    Eventuell auch mal ein Bericht hier wert. Würde mich freuen.

  2. An MKL:
    Ich hatte SpiralLinux Gnome mal auf einem USB Stick ausprobiert und fand es auch nicht schlecht. Es ist ein nett vorkonfiguriertes Debian.

    Und was ich wirklich begrüßt habe, war die gewählte vorinstallierte Software. Bei Debian direkt ist – meiner Meinung nach – viel, VIEL unnützes Zeug vorinstalliert. Bei SpiralLinux hingegen finde ich das besser ausgesucht. Allein die Anwesenheit des Extensions Managers fand ich schon gut. Aber der war nicht einfach so installiert, nein. Da sind auch direkt Gnome Extensions mit dabei! Die sind nicht alle aktiviert; da kann man selber schauen, was man anstellt. Aber was so vorausgewählt ist, fand ich auch nicht schlecht.

  3. Vorteile bei Arch: Neuste oder Top-Aktuelle Hardware in Laptop, Desktop und Peripheriegerät wie Headsets oder Gamepads laufen und funktionieren dank aktueller Linux Kernels mit Arch und dessen Derivate eher. Auch die Spiele laufen dank neuster MESA (AMD/ATI) oder NVIDIA Treiber wie auch neuster Softwarepakete wie DXVK, VKD3D-Proton, Wine, Vulkan um einiges schneller als mit Debian. Nicht umsonst verwendet Valve in ihrem gut verkaufen SteamDeck Arch Linux.

  4. Interessanter Vergleich, insbesondere wegen der Hervorhebung der Gemeinsamkeiten. Allerdings fehlt mir dabei Debian Sid, da das noch viel näher an Arch ist.

    Ich bin übrigens Tean “systemd ist BÖSE!” 😉

    Ich nutze Artix-Xfce-Runit und würde mich auch mal gerne mit Void Linux beschäftigt, was bisher daran scheiterte, dass es immer gleich nach der Installation zu einer merkwürdigen Fehlermeldung kam (irgendwas mit polkit) und ich weden Lust noch Muße hatte, mich damit zu beschäftigen.

    Void unterstützt mehrere Architekturen und ist auch wegen “musl” interessant: https://docs.voidlinux.org/installation/musl.html

    Ich bevorzuge schlank und effizient. 🙂

  5. Mh Debian SID und Testing werden halt nicht von Debian für den Tagesgebrauch empfohlen. Daher Stable.
    Und so aus der persönlichen Erfahrungen… müsste ich mich entscheiden zwischen Arch und Debian Sid, würde ich echt Arch nehmen. Debian SID hat sich bei mir in VMs schon mehrfach einfach selbst zerlegt. Klar hätte man die Notes vorher gelesen, hätte man das gewusst aber dafür fehlt mir im Alltag die Zeit vorher zu lesen ob denn hinterher auch noch was geht oder nicht. Das muss zuverlässig sein und da ist SID einfach m.E. nach nicht für gemacht.

  6. @MK: Gut zu wissen. Danke.

    Ich hatte mich letztes Jahr an Antix-Runit versucht, also quasi MX-Linux in schlank und effizient 😉 , aber das scheiterte schon daran, dass sich merkwürdigerweise Xfce nicht nutzen ließ, obwohl das von MX ja sogar die Standard-DE ist.

    Im Antix-Forum gab es dazu nur einen alten Thread, dass es nicht möglich wäre und angeblich an Xfce liegen würde (Obwohl Standard bei MX und nirgends sonst ein Problem?) und auch sonst habe ich keine Lösung gefunden, also “sudo blkdiscard -vf /dev/sdXX”.

    Das war Antix 22, aber wenn ich es hätte nutzen können, wollte ich auf Sid zu wechseln, um einen möglichst direkten Vergleich zu Artix zu haben.

    Etwas überrascht hatte mich, wie lahm und unübersichtlich apt wirkt, wenn man pacman (mit VerbosePkgLists in /etc/pacman.conf) gewohnt ist.

    Nur eppkg von Solus 4.x ist noch viel langsamer.

  7. Ein sehr schöner Beitrag ist das! Ich finde es gut, dass hier auch die Gemeinsamkeiten herausgestellt werden! Vielen Dank!
    Tatsächlich benutze ich (nach vielen Jahren Distrohopping) auf meinen Arbeitsrechnern inzwischen sowohl Debian als auch Arch (auch EndeavourOS). Beide unterscheiden sich, wie du es ja in dem Bericht auch beschreibst, im Pflegeaufwand. Wenn man den in seiner jeweiligen Form nicht vernachlässigt, funktionieren beide Distros zuverlässig (auch auf dem Arbeitsrechner).
    Welche der beiden Distros auf meinem Hauptrechner läuft, wechselt von Zeit zu Zeit. Im Moment ist es Arch. Die Aktualität ist einfach spannender und wirkt frischer. Aber irgendwann gehen mir dann die täglichen Updates „auf den Zahn“. Und wenn dann eine frische Debian-Version ansteht, wechsele ich und genieße die Ruhe: nur wenige Updates und alles läuft stabil und klaglos, ist klar und übersichtlich. Aber je älter die Programm-Pakete werden (spätestens ca. nach einem Jahr), muss man sich beschäftigen mit den Backports, Flatpaks, AppImages etc., es wird zunehmend anstrengend und wirkt trotz aller Mühe irgendwie angestaubt. Dann ist es an der Zeit, wieder zu Arch zu wechseln … und es kommt mir vor wie der frische Frühling 😉

  8. Ich habe mir gerade mal SpiralLinux gezogen und in einer VM installiert. Von dieser schreibe ich gerade. Es läuft sowas von Rund, ich muß sagen, ich bin begeistert. Vielen dank MKL für den Link…

  9. Danke für den etwas anderen Vergleich.
    Ich finde das hängt ganz davon ab was der Einzelne braucht und gerne hätte.
    ich benötige einen Arbeitsrechner der einfach nur läuft und tut was er soll. Deswegen Debian stable.
    Suche ich Frische, wäre Debian wohl weniger zu empfehlen, wobei mit Backports und Flatpak alles gut machbar ist.
    ich liebe Debian wie es ist.

  10. @Enno: Nur weil es mitunter alle paar Minuten neue Aktualisierungen gibt, muss man sie ja nicht gleich installieren.

    Ich aktualisiere mein Artix normalerweise nur Sonntags, da ich davon ausgehe, dass dann sowieso nichts groß neues kommt und evtl. Unstimmigkeiten der werktäglichen Aktualisierungen ausgeräumt sind.

    Damit bin ich bisher gut gefahren.

    Ausgenommen davon ist natürlich, wenn über gravierende Sicherheitslücken berichtet wird: Dann aktualisiere ich gleich, weil es für Arch/Artix die Patches üblicherweise schon vor der Meldung gibt.

  11. @UweS: Sehr schön, dass es dir gefällt. Das freut mich. WElchen DM hast du gewählt?

    @Christopher: Bei deinen genannten Anforderungen wäre ein Blick auf SpiralLinux auf jeden Fall wert. Die beiden genannten + einiges mehr ist von Haus aus inkludiert

  12. Hallo Michel, ich weiss gerade nicht was du mit DM meinst. Ich habe es in VirtualBox installiert. 8 Core und 8192 MB Ram. Als Distro gefällt mir die Mate Version seht gut. Hatte aber auch Cinnamon ausprobiert. Zum schnellen einrichten habe ich einfach von Linux Guides den Linux Assistenten genommen. Und die Kiste rennt wie Sau…

  13. @UweS: DM = DisplayManager. Welche grafische Oberfläche Du gewählt hattest, wollte ich damit erfragen.

  14. Ich verwende Debian Sid seit Jahren beruflich und privat (3 Laptops, 3 Desktops) immer mit neuester Hardware (gerade schreibe ich auf einem Acer Swift Edge 16 mit AMD Ryzen 5 8640U). Updates mache ich wenn ich Lust habe (so alle zwei bis drei Wochen). Installiert habe ich immer Timeshift. Brauchen tue ich es aber fast nie.