Sudo Lücke geschlossen: macOS Big Sur 11.2.1 und Sicherheitsaktualisierungen für Catalina und Mojave erschienen

Apple hat kurzfristig Aktualisierungen für macOS herausgegeben, die das schwere Sudo Sicherheitsleck adressieren. So erschien einerseits macOS 11.2.1 und macOS Catalina 10.15 sowie macOS Mojave 10.14 erhielten Ergänzungsupdates.

Der Sudo Mechanismus erlaubt es berechtigten Benutzern einzelne Befehle mit Root Rechten auszuführen. Durch gewisse Zeichensätze war es möglich diesen Sicherheitsmechanismus zu übertölpeln, sodass Nutzer, die keine Sudo Rechte innehatten, dennoch Root Rechte erhalten konnten. Betroffen waren Linux und Unix Systeme. Die meisten Linuxdistributionen reagierten binnen kürzester Zeit und stellten Patche bereit. Apple hat etwas länger gebraucht, dennoch ist die Reaktionszeit angemessen zeitnah.

Ladeproblem bei Macbooks behoben

Ferner wird ein Ladeproblem bei Macbook Pro Modellen aus den Jahren 2016 und 2017 in Verbindung mit Big Sur ausgebügelt. Darüber hinaus wurden zwei Sicherheitslücken im Grafiktreiber von Intel gestopft, die als kritisch eingestuft wurden. Apple hat dazu ein Support-Dokument veröffentlicht.

Anwender von macOS Bis Sur, macOS Catalina und macOS Mojave sollten die Aktualisierung des Betriebssystems aufgrund der Schwere der Lücke zeitnah einspielen. Eine Sicherung via Time Machine zuvor nicht vergessen.

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