macOS 11 Big Sur: Meine Erfahrungen nach dem Upgrade von Catalina auf Big Sur

Apple hat mit dem aktuellen macOS 11 Big Sur neue Pfade beschritten. Da sich viel am Mac Betriebssystem änderte, warten viele Anwender noch mit dem Wechsel von Catalina, Mojave oder älter mit dem Upgrade auf Big Sur. Ich habe auf einem Macbook Pro 13 aus dem Jahr 2015 nun den ersten Sprung genommen. Wie das lief und was mir zu Big Sur auffiel, darüber erzähle ich Euch in diesem Beitrag. Bleibt dran.

macOS 11 Big Sur

Die Veröffentlichung von macOS Big Sur leutete einen Generationswechsel beim Mac Betriebssystem ein. Während macOS 10 seine Wurzeln noch bei OS X 10 hatte, ist macOS 11 die natürliche evolutionäre Weiterentwicklung des Mac Betriebssystems.

Wie auch schon beim Wechsel von macOS Mojave auf macOS Catalina hatte ich mir zunächst Zeit gelassen mit Big Sur. Doch nun mit der Veröffentlichung von macOS 11.2 habe ich das erste Macbook Pro 13 von 2015 erfolgreich aktualisiert. Ausgangspunkt war macOS Catalina in Version 10.15.7 und Zielpunkt war macOS Big Sur in Version 11.2.

Vorbereitungen nötig?

Erfahrungsgemäß gebe ich jedem Linux oder Unix Betriebssystem immer mindt. 100 GB freien Speicher. So bin ich damit unbewusst nicht in die jüngste Problematik beim Upgrade auf Big Sur gerannt. Derzeit prüft der Installer nicht ob genug Plattenplatz verfügbar ist. Ist der Speicher knapp, bricht das Upgrade ab und der Mac ist unbrauchbar. So würde ich also generell empfehlen vor dem Versionssprung ggf. aufzuräumen.

Weiter würde ich unmittelbar nach dem letzten Datenzugriff oder einer Änderung an Daten ein Time Machine Backup wärmstens empfehlen.

Als dritte Größe im Bunde habe ich ein USB Stick mit Catalina zum Booten erstellt. Würde das Upgrade auf Big Sur an die Wand fahren, so könnte ich Catalina von USB neu installieren und via Time Machine direkt mit meinen Daten wieder zum Laufen bekommen.

Versionssprung auf Big Sur

Das Upgrade dauerte etwa eine Stunde und der Apfel startete sich mehrfach neu. Die Lüfter springen gelegentlich an und stellt man die Kiste einfach in die Ecke und lässt sie machen, dann dürfte das schon was werden.

Erfahrungen mit Big Sur

Das optische Erscheinungsbild wirkt modern und wer iOS oder iPadOS nutzt, wird viele optische Verbesserungen und Angleichungen vorfinden. Da ich ein iPhone nutze, bin ich damit vertraut und konnte die Änderungen von Big Sur sehr schnell in Fleisch und Blut übergehen lassen. Ich konnte keine großen Probleme feststellen. Lediglich auf einer Installation wollte VirtualBox nicht mehr seinen Dienst verrichten, weil Kernel-Extensions nicht geladen werden konnten. Hier musste ich etwas Zeit in Nacharbeiten investieren. Auf meinem Blog habe ich dazu einen Artikel veröffentlicht, wie ich das lösen konnte.

Ansonsten kann ich nicht klagen was Big Sur angeht. Es läuft stabil und schnell. Mir scheint es sogar als wäre die Lüftersteuerung im Vergleich zu Catalina verbessert worden. Das kann jetzt subjektive Wahrnehmung sein aber ich meine, dass der Lüfter im Grundrauschen noch leiser ist und erst später hochfährt als das noch bei Catalina der Fall war.

Natürlich möchte Apple Big Sur als die goße Innovation verstanden wissen. Ist es unter der Haube sicherlich auch. Doch an der UX gibt es bis auf das Thema nicht die bahnbrechenden Änderungen. Zumindest sind mir in meinem Alltag keine aufgefallen. Beim Wechsel von Mojave auf Catalina war z.B. so eine größere Änderung als iTunes abgeschafft und in einzelne Apps aufgeteilt wurde, was ich für eine sehr gute Entscheidung hielt und halte. Das Kontrollzentrum nutze ich im Alltag so gut wie nicht. Siri ist bei mir aus und Safari verwende ich im Alltag nicht. Von daher ist Big Sur für mich optisch eine schöne Weiterentwicklung, die bei mir stabil läuft.

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