Ubuntu 18.04.5 LTS freigegeben

Canonical hat kürzlich planmäßig das fünfte Point-Release seiner 2018 veröffentlichten Ubuntu 18.04 Linux Distribution veröffentlicht. Darunter werden nicht nur kumulierte Patche verteilt, sondern auch ein neuer Linux-Kernel.

Wie alle Point-Releases bei Ubuntu werden alle seither veröffentlichten Sicherheitsaktualisierungen und Fehlerkorrekturen kumuliert ausgeliefert. So sparen sich Anwender viel Zeit nach der Installation. Doch obendrauf gibt es für Anwender von Ubuntu 18.04 auch einen neueren rückportierten 5.4 Kernel. Dieser hat seinen Ursprung in Ubuntu 20.04 und bringt auch frische Treiber für die Vorgänger LTS-Version.

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Hardware Enablement Stack (HWE) wird benötigt

Wer die Vorzüge des neueren Kernels voll ausschöpfen möchte, benötigt den aktuellen HWE Stack, sofern eine Neuinstallation vermieden werden soll. Um den aktuellen HWE einzuspielen, ist folgender Befehl ins Terminal einzugeben:

sudo apt-get install – install-recommends linux-generic-hwe-18.04 xserver-xorg-hwe-18.04

Wer bislang noch keinen HWE manuell eingespielt hat, braucht sich keine Sorgen zu machen, daß sein derzeitiger Linux Kernel 4.9 nun auf dem Alteisen landet. Auch hier gibt es noch Sicherheitskorrekturen aber eben keine neuen Treiber mehr. Sofern also auf dem System alles gut läuft, sollte das Einspielen des HWE auf Notwendigkeit geprüft werden, wenn auch gleich das Risiko relativ gering ist. Ubuntu 18.04 mit Kernel 4.9 wird bis April 2023 den gewöhnlichen LTS Support erhalten. Weitere fünf Jahre gibt es dann via ESM Support.

Das neue ISO Abbild von Ubuntu 18.04.5 kann hier heruntergeladen werden.

Upgrade von Ubuntu 16.04 und siebtes Point-Release für Ubuntu 16.04

Wer noch Ubuntu 16.04 LTS einsetzt, darf sich ebenfalls über die Veröffentlichung des siebten Point-Releases freuen. Hier dürften Anwender in erster Linie erwarten, daß Fehler wie z.B. die kürzlich bekannt gewordene Verwundbarkeit des Grub Bootloaders behoben wurde. Ein Sprung von Ubuntu 16.04 auf Ubuntu 18.04 ist über die Aktualisierungsverwaltung möglich. Der Sprung mündet dann selbstverständlich bei Ubuntu 18.04.5. Ubuntu 16.04 wird bis April 2021 den gewöhnlichen LTS Support erhalten. Weitere fünf Jahre gibt es dann via ESM Support.

Das neue ISO Abbild von Ubuntu 16.04.7 kann hier heruntergeladen werden.

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