Top Linux Distributionen für alltäglichen Gebrauch

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Die Entscheidung für die optimale Linux-Distribution für den täglichen Gebrauch ist von erheblicher Bedeutung und beeinflusst maßgeblich das gesamte Nutzungserlebnis. Angesichts einer Vielzahl von verfügbaren Optionen, die jeweils auf unterschiedliche Vorlieben und Bedürfnisse zugeschnitten sind, erfordert die Suche nach der besten Lösung sorgfältige Überlegungen. In diesem umfassenden Leitfaden werden wir vier der führenden Linux-Distributionen erkunden, die sich durch ihre Zuverlässigkeit, Benutzerfreundlichkeit und Vielseitigkeit bei alltäglichen Aufgaben auszeichnen: Ubuntu, Linux Mint, Fedora und openSUSE Tumbleweed.

Die Kandidaten

Ubuntu:

Ubuntu hat sich als eine der beliebtesten und benutzerfreundlichsten Linux-Distributionen etabliert, dank seiner Stabilität und umfassenden Unterstützung durch die Community. Diese Distribution eignet sich besonders gut für Nutzer, die von anderen Betriebssystemen umsteigen und bietet eine einladende Umgebung mit einer intuitiven Benutzeroberfläche. Die Installation von Software wird durch das Ubuntu Software Center vereinfacht, das Zugriff auf umfangreiche Paketquellen, voll von Anwendungen bietet. Besonders erwähnenswert sind die LTS-Versionen von Ubuntu, die mit bis zu beeindruckenden 12 Jahren Langzeitwartung ausgeliefert werden.

Linux Mint

Linux Mint, basierend auf Ubuntu, zeichnet sich durch Eleganz und sofortige Benutzerfreundlichkeit aus. Mit der hauseigenen Cinnamon Desktop-Umgebung, die sich an Nutzer richtet, die ein traditionelles Layout ähnlich wie bei Windows bevorzugen, bietet Linux Mint einen nahtlosen Übergang für Linux-Neulinge. Neben der benutzerfreundlichen Oberfläche ist Linux Mint für seine robuste Multimedia-Unterstützung bekannt, die die tägliche Unterhaltungs- und Produktivitätserfahrung für Nutzer optimiert.

Die reguläre Linux-Mint-Edition basiert auf Ubuntu. Es gibt jedoch auch eine alternative Edition, genannt LMDE, die auf Debian basiert und technisch mit der regulären Ubuntu-basierten Edition gleichwertig ist.

Fedora

Für fortgeschrittene Nutzer, die nach einer Distribution mit modernsten Technologien suchen, ist Fedora eine herausragende Wahl. Beliebt bei Entwicklern und Enthusiasten bietet Fedora die GNOME-Desktop-Umgebung mit einer puristischen und unveränderten Ästhetik. Die konsequente Übernahme neuester Softwarefortschritte macht Fedora besonders geeignet für diejenigen, die Zugang zu den neuesten Apps, Schnittstellen und Funktionen suchen, ohne dabei die Stabilität des Systems zu vernachlässigen.

openSUSE Tumbleweed

openSUSE Tumbleweed ist eine Rolling-Release-Distribution, die Stabilität mit aktueller Software vereint. Mit einer einzigartigen Kombination aus Zuverlässigkeit und frischen Paketen bietet Tumbleweed kontinuierlich die neuesten Software-Updates. Das YaST (Yet another Setup Tool) Konfigurationswerkzeug erleichtert die Systemverwaltung und macht openSUSE Tumbleweed zu einer attraktiven Option sowohl für Anfänger als auch erfahrene Benutzer.

Vergleichende Analyse

Tauchen wir tiefer in die individuellen Merkmale, Stärken und Überlegungen jeder Linux-Distribution ein, um Euch dabei zu helfen, eine informierte Entscheidung basierend auf Euren spezifischen Bedürfnissen zu treffen.

Ubuntu

Ubuntu hat sich als eine der beliebtesten und benutzerfreundlichsten Linux-Distributionen etabliert, dank seiner Stabilität und umfassenden Community-Unterstützung. Diese Distribution eignet sich besonders gut für Nutzer, die von anderen Betriebssystemen umsteigen, und bietet eine produktive und hübsche Umgebung mit einer intuitiven Benutzeroberfläche. Die Installation von Software wird durch das Ubuntu Software Center vereinfacht, das Zugriff auf umfangreiche Paketquellen voll von Anwendungen bietet. Besonders erwähnenswert sind die LTS-Versionen von Ubuntu, die mit beeindruckenden 12 Jahren Langzeitwartung ausgeliefert werden. Dies setzt sich aus 5 Jahren LTS Support und zuzüglich 7 Jahren ESM Support über ein Ubuntu Pro Abo aus.

Das Ubuntu Software Center verfügt über eine umfangreiche Sammlung von Anwendungen, die sicherstellt, dass Benutzer Zugang zu einer breiten Palette von Software für verschiedene Bedürfnisse haben. Die einfache Softwareinstallation trägt zu einer nahtlosen Benutzererfahrung bei. Die Ubuntu-Community ist eine der größten und aktivsten im Linux-Ökosystem. Benutzer können Unterstützung durch Foren, Dokumentationen und von der Gemeinschaft bereitgestellte Ressourcen finden, was Problemlösungen und Lernen zugänglicher macht.

Linux Mint

Basieren entweder auf Ubuntu oder Debian konzentriert sich Linux Mint auf ein ausgefeiltes und benutzerfreundliches Erlebnis. Es hat eine engagierte Nutzerschaft und die ästhetische Anziehungskraft wird durch den hauseigenen Cinnamon Desktop manifestiert. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch Aufmerksamkeit für Details.

Linux Mint bietet die Desktop-Umgebung Cinnamon, eine Abspaltung von GNOME, die Einfachheit und Vertrautheit bietet. Benutzer, die ein traditionelles Layout ähnlich dem von Windows schätzen, finden die Desktop-Umgebung von Linux Mint einladend. Linux Mint zeichnet sich durch hervorragende Multimedia-Unterstützung aus, stellt sicher, dass Benutzer nahtlos Musik, Videos und andere Multimedia-Inhalte genießen können. Codecs und Plugins für verschiedene Medienformate können bei der Installation gleich mitinstalliert werden, was den Bedarf an zusätzlichen Konfigurationen reduziert. Der Update-Manager in Linux Mint ermöglicht Benutzern, den Update-Prozess nach ihren Präferenzen zu steuern und auf Wunsch voll zu automatisieren. So kann das System ohne Zutun stets sicher und aktuell gehalten werden.

Das Linux-Mint-Team arbeitet aktiv mit seiner Benutzergemeinschaft zusammen, um Feedback zu sammeln und Probleme anzugehen. Dieser benutzerorientierte Ansatz hat zur Popularität der Distribution erheblich beigetragen, was allgemein in einer rundum sorglos Distro mündete.

Fedora

Fedora, gesponsert von Red Hat, ist bekannt für sein Engagement für die Übernahme modernster Technologien und die Bereitstellung einer Plattform für Softwareinnovation.

Fedora verwendet standardmäßig die GNOME-Desktop-Umgebung, die eine saubere und moderne Benutzeroberfläche bietet, so wie das GNOME Projekt es sich vorstellt. Das GNOME Software Center vereinfacht die Installation von Anwendungen, und das Gesamtdesign legt den Schwerpunkt auf Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit. Fedora setzt auf ein semi-rollendes Veröffentlichungsmodell, das sicherstellt, dass Benutzer Zugang zu den neuesten Softwareaktualisierungen und Linux-Kerneln erhalten. Dies macht es zu einer attraktiven Wahl für Entwickler und Enthusiasten, die neue Funktionen und Verbesserungen erleben wollen, sobald sie verfügbar sind.

Mit seinem Fokus auf Innovation ist Fedora eine entwicklerfreundliche Distribution. Es bietet eine Plattform zum Testen und Beitragen zu den neuesten Softwarefortschritten, was es zu einer bevorzugten Wahl für Entwickler macht. Fedora hat eine aktive Community, die aktiv zu seiner Entwicklung beiträgt. Das Fedora-Projekt ermutigt die Community zur Teilnahme und Benutzer können sich an Diskussionen beteiligen, zur Dokumentation beitragen und Probleme über verschiedene Kanäle melden.

openSUSE Tumbleweed

openSUSE Tumbleweed zeichnet sich als Rolling-Release-Distribution aus, die Stabilität mit der kontinuierlichen Verfügbarkeit der neuesten Software-Updates in Einklang bringt.

Als Rolling-Release-Distribution bietet openSUSE Tumbleweed Benutzern ein ständig aktualisiertes System. Dieses Modell gewährleistet Zugang zu den neuesten Funktionen und Verbesserungen ohne Notwendigkeit von Versionsupgrades. openSUSEs einzigartiges YaST (Yet another Setup Tool) vereinfacht die Systemkonfiguration und -verwaltung. Es bietet eine zentralisierte Schnittstelle für Aufgaben wie Softwareinstallation, Hardwarekonfiguration und Systemeinstellungen.

Tumbleweed zielt darauf ab, eine stabile Basis zu bieten, während die neueste Software bereitgestellt wird. Diese Kombination spricht Benutzer an, die ein Gleichgewicht zwischen Zuverlässigkeit und Zugang zu modernsten Funktionen suchen. openSUSE Tumbleweed ermöglicht Benutzern, aus verschiedenen Desktop-Umgebungen zu wählen, einschließlich KDE Plasma und GNOME. Diese Flexibilität kommt unterschiedlichen Benutzerpräferenzen entgegen und gewährleistet ein personalisiertes Computererlebnis.

Wenn Dir Tumbleweed zu progressiv ist, dann könnte eventuell openSUSE Slowroll etwas für Dich sein. Diese neue Ausgabe wird für 2024 erwartet und wird rollend sein, jedoch etwas langsamer rollen als Tumbleweed.

Schlussfolgerung

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Wahl der besten Linux-Distribution für den täglichen Gebrauch von individuellen Vorlieben, Anforderungen und Vertrautheit mit dem Linux-Ökosystem abhängt. Ubuntu, Linux Mint, Fedora und openSUSE Tumbleweed bieten jeweils einzigartige Funktionen und Stärken, die ein vielfältiges Spektrum von Benutzern ansprechen.

Ubuntu zeichnet sich durch seine benutzerfreundliche Oberfläche, sein umfangreiches Software-Repository und starke Community-Unterstützung aus. Die LTS-Releases bieten eine stabile Grundlage für Benutzer, die Wert auf Zuverlässigkeit legen.

Linux Mint baut entweder auf Ubuntu oder Debian auf und verbessert das Benutzererlebnis mit der Cinnamon-Desktop-Umgebung und robuster Multimedia-Unterstützung. Sein Fokus auf Ästhetik und Engagement der Community macht es zu einer ausgezeichneten Wahl für diejenigen, die eine ausgefeilte und benutzerfreundliche Umgebung suchen.

Fedora spricht Enthusiasten und Entwickler mit seiner Übernahme modernster Technologien und einer Mischung aus rollierendem Release-Modell und Punkt-Release-Modell an. Die GNOME-Desktop-Umgebung, gepaart mit einer Verpflichtung zu den neuesten Softwareveröffentlichungen, positioniert Fedora als zukunftsorientierte Distribution.

openSUSE Tumbleweed schafft ein Gleichgewicht zwischen Stabilität und Frische durch sein Rolling-Release-Modell. Das YaST Konfigurationswerkzeug vereinfacht die Systemverwaltung, und Benutzer können aus verschiedenen Desktop-Umgebungen wählen, was Flexibilität bei Anpassungen bietet.

Letztendlich werden Benutzer ermutigt, mit verschiedenen Distributionen in virtuellen Umgebungen oder als Dual-Boot-Optionen zu experimentieren, um die perfekte Linux-Distribution zu finden, die ihren spezifischen Bedürfnissen und Vorlieben entspricht. Die Vielfalt der Linux-Community stellt sicher, dass es eine Distribution gibt, die auf jeden Benutzer zugeschnitten ist, egal, ob sie Stabilität, Benutzerfreundlichkeit, innovative Funktionen oder eine Kombination aus diesen Faktoren bevorzugen. Indem die Stärken von Ubuntu, Linux Mint, Fedora und openSUSE Tumbleweed erforscht werden, können Benutzer fundierte Entscheidungen treffen, um ihre tägliche Computererfahrung im Linux-Ökosystem zu verbessern.

Und wenn Du speziell nach Empfehlungen fragst, würde ich Linux Mint oder Ubuntu empfehlen. Das gilt gleichermaßen für Neueinsteiger wie auch die, die nach einer Lösung suchen, die einfach und zuverlässig funktioniert.

Hinweis: Dieser Beitrag wurde von KI unterstützt.


8 Comments

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  1. “Top für den täglichen Gebrauch” … Uuuuhhh!

    1. Ubuntu mit Canonical im Nacken? Ehrlich? Okay, dazu kann ich mich objektiv nicht wirklich äußern. Ich bin über eine (mäßig erfreuliche) Probezeit von ca. 3 Monaten nicht hinausgekommen. Mir ist die “Canonical-Politik” einfach suspekt! 😉
    2. Mint: Die Live-Version hatte bei mir nach 10 Minuten einen Freeze. genauso der Installations-Versuch. Neee … – Man kann das alles beheben, wenn man Lust und Geduld dazu hat! 😉 Ich nicht …
    3. Fedora: Ja, Fedora war meine Distro über viele Jahre, nachdem ich 1999 mit RedHat zu Linux kam. Man kann damit gut leben! Der Einstieg ist aber nicht unbedingt easy. Ohne rpmfusion geht’s (Multimedia) kaum und die halbjährlichen Upgrades sind nach meiner Erfahrung alles andere als sicher (bis heute).
    4. Irgendwann kam ich zu Tumbleweed. Auch damit kann man leben, es ist aber nicht so stabil, wie oft beschworen. Man muss damit rechnen, ab und an mit Rollbacks auf Snapshots zurückgreifen zu müssen. Und verschweigen sollte man nicht die zahllosen Updates, die über zypper lähmend langsam viel Zeit verschlingen!

    Möchte man das “im täglichen Gebrauch”?

    Bei mir läuft seit einem Jahr EndeavourOs (ohne Btrfs, sondern mit xfs!). Es ist aktuell, updatet super schnell und ich hatte noch KEINE nenneswerten Probleme, auch keinen Freeze! Vorsichtshalber erstelle ich (oft) Backups, die ich jedoch noch nicht gebraucht habe!

    Ganz ehrlich: Ich werde den Eindruck nicht los, für Debian und Arch (Endeavour, Manjaro) wird Werbung nicht gesponsert!
    Nichts für ungut! 😉

  2. Hallo Enno,
    Ubuntu und Canonical mögen in Teilen der Community stark umstritten sein. Ich kenne aber einige Leute, die nutzen Ubuntu einfach, weil es einfach zu nutzen ist und scheren sich wenig um die Politik von Canonical. Eigentlich auch so, wie es sein sollte. 😉
    Was Deine Probleme mit Mint betrifft, kann ich nichts zu sagen. Mir sind solche Probleme mit Mint noch nicht begegnet. Das als Feststellung nicht als Wertung.
    Fedora ist für den täglichen Gebrauch ein guter Kandidat aber nicht für Neueinsteiger, das ist korrekt. Der Beitrag richtete sich nicht explizit an Neueinsteiger.
    Was Tumbleweed betrifft, bin ich bei Dir. Es gibt mal hier und da Probleme, wo man ggf zurückrollen und auf Lösung warten muss. Wie man zurückrollt, das hatte ich schon gezeigt. Dass Zypper nach dem Motto: „Lieber locker vom Hocker als hektisch übern Ecktisch“ arbeitet, da stimme ich Dir zu. Doch wer rollende Distros will, muss die zahlreichen Aktualisierungen und die damit evtl. verbundene Unruhe im System billigend in Kauf nehmen. Du wirst Dich mit Deinem Endeavour OS auch nicht über mangelnde Updates beklagen können… 😉

    Ich mache übrigens für keine Distro Werbung im kommerziellen Sinne. Wäre dem so, wäre das allerdings im Sinne der Transparenz auch erwähnt.

  3. Hei, danke erstmal fuer Deine Arbeit, was ich aber vermisse ist MX-Linux (auf Distrowatch Platz 1 ,lange und oft) basiert wie Ubuntu auf Debian und hat viele kleine Helferlein die es auch fuer Einsteiger leicht macht, auserdem lauft es stabil (bei mir) Ich nutze es neben Fedora und Parrot auf mehreren Maschienen.
    viele Gruesse

  4. Ich muss Enno da voll zustimmen und das eigentlich in allen Punkten.

    1. Es mag ja sein, dass manche Nutzer das einfach nutzen. Ich würde dem ganzen sogar gerne mal wieder eine Chance geben, wäre da nicht der proprietäre Einschlag mit Snap. Ich bin von Windows weg, um mich nicht mehr von einem Unternehmen gängeln zu lassen und war sehr enttäuscht zu sehen, dass eine der beliebtesten Linux Distros ebenfalls so arbeitet.
    2. Mit Mint kann ich mich einfach nicht anfreunden – ist mir irgendwie zu langweilig. Die Software ist nicht auf dem aktuellsten Stand, Cinnamon sieht aus wie jedes alte Windows (was viele ja mögen), aber das ist mir nichts. Stabiler damit arbeiten, ging bei mir zumindest damit trotzdem nicht.
    3. Fedora würde ich gern mögen! Aber bei jedem neuen Versuch gibt es nach wenigen Tagen, was nach den Updates irgendwie zerhauen wird. Bei der Benutzung habe ich mich auch immer gefragt, was nun in der Praxis – also im täglichen Gebrauch – wirklich der Unterschied zu Arch sein soll. Teilweise kommen bei Fedora gefühlt deutlich mehr Updates rein, als dort.
    4. Ich kann mich einfach nicht anfreunden mit Suse und Yast. Ich find es äußerst umständlich und hab auch immer wieder Probleme gehabt, die einfach nicht zu lösen waren.

    Bei mir läuft jetzt seit November auf allen Rechnern im Haushalt EndeavourOS und es läuft einfach. Die Software ist immer aktuell und vor allem ist einfach jedes Programm sofort installierbar. Für mich war das bei meinem Umstieg mit einer der wichtigsten Gründe. Bevor ich komplett zu Linux gewechselt bin, hatte ich schon mehrere Jahre Manjaro auf meinem Laptop, das lief auch wunderbar und ist mMn auf jeden Fall für Umsteiger/Neueinsteiger absolut zu empfehlen. Es funktioniert einfach alles Out-of-the-Box. Ich hätte gerne Debian genommen bzw. siduction (wegen der Aktualität), da ich die Philosophie gut finde, aber auch da gab es auf meinem Hauptrechner leider zu viele Problemchen und ich wollte einfach losstarten und die Rechner auch benutzen.

    VG
    Helga

  5. Habe zwar den guten Willen mich mit Linux vertraut zu machen, aber das Nutzererlebnis im täglichen Gebrauch ist das Entscheidende.
    Da fielen bei mir schnell einige Distros durch. So leider auch die von mir favorisierten KDEs Fedora und openSuse. Von meinen Daten habe ich Musterdateien ausgesucht, welche mit Linux-Anwendungen geöffnet und ggf. bearbeitet werden sollten, OHNE zusätzliche Basteleien in den Anwendungen. Bei heic- mov- oxps-Dateien scheiterten die o.g. Distros. Einzig Linux Mint LMDE (leider kein KDE) öffnete diese Musterdateien, suchen in oxps-Dateien funktioniert auch nicht.
    Wenn solche einfachen Dinge schon zum Problem werden, ist der Optimismus zum Umstieg auf Linux schnell gedämpft. msg-Dateien direkt zu öffnen, ohne umwandeln in mbox oder eml aussichtslos, es ist nichts brauchbares zu finden. Habe einen 2. Laptop mit LMDE zum Lernen ausgestattet und probiere mehrmals in der Woche. Werde den Eindruck nicht los, Linux hat zwar keine „Nervfunktionen“ durch Werbung oder Bevormundungen, hinkt aber hinsichtlich Bedienkomfort und Qualität der Anwendungen den Windows-Produkten klar hinterher. Es ist dann auch kein wirklicher Trost „naja ist ja kostenlos“.

  6. Wie auch hier wieder im Kommentarbereich zu lesen, manche Leute wollen partout Windows oder Mac/Apple-anwendungen mit Linux ausführen.

    Was nunmal nicht (Ausnahmefall: Windowsspiele mit WINE) geht!

    Und ja, mich nerft es auch, das es keine echte
    “Bridge-Software” gibt, die z.B. Photoshop, MS-Office, 3DMark, Furmark, HW-Info, AIDA 64, MSI Kombuster, oder Cinebench unter Linux lauffähig macht.
    Oder besser noch, diese Software komplett als Linuxvariante, ersetzt!

    Und dennoch: Für mich ist Linux Mint Debian mit Cinnamon als auch die Version mit LXDE eines der allerbesten Betriebssysteme, was es für den Normalanwender derzeit gibt!

    Man muss sich nur von Windows (anwendungen) oder
    MAC-OS (anwendungen) verabschieden.

    …freundliche Grüße und schönes Wochenende.
    Uwe

  7. Eine interessante Auswahl.

    Ubuntu … Na ja, Ubuntu als System finde ich durchaus gut. Es läuft und tut und macht was es soll. Aber die SNAP-Forcierung macht es mir leider unattraktiv zur Benutzung.

    Bei Linux Mint würde ich zustimmen. Das System gefällt mir soweit auch gut. Es ist halt ein überarbeitetes Ubuntu; das meine ich positiv. Die Aktualisierungsverwaltung finde ich dort spitze! Für den Einstieg und die täglich Nutzung halte ich das für eine gute Lösung – WENN man denn den Cinnamon (, Mate oder xfce) Desktop mag. Das war bei mir nicht der Fall. Gnome installieren ging zwar, aber … Das war eher so eine Na ja-Erfahrung. Der Vorteil ist: Wenn man den Ubuntu-Unterbau nicht mag, kann man LMDE nehmen.

    Fedora fand ich vom Konzept der regelmäßigeren Updates ganz interessant. Das Problenm dort war für mich DNF. Ich habe es mehrmals probiert, konnte mich damit aber nicht anfreunden.

    openSUSE habe ich noch nicht getestet. Ich bin momentan (auch schon eine ganze Weile) mit Zorin unterwegs. Ja, die verzögerte Update-Thematik kann man nicht wegdiskutieren. Aber bei mir läuft das System gut. Von daher bleibt das auch erstmal.

  8. Ich habe einige PC’s hier und benutze unterschiedliche Distributionen. Linux Mint mit Cinnamon. Funktioniert soweit ganz gut. Manjaro mit KDE unter Wayland auf meinem Hauptsystem, Manjaro mit Cinnamon auf einem anderen Rechner. Die “rollenden Systeme” (Manjaro) sind mir lieber als die statischen (Mint). KDE ist m.M. nach stabiler als Cinnamon. Cinnamon ist weniger überladen und logischer zu bedienen. Von den “snap-Bestrebungen” von Canonical halte ich nicht viel. Das läuft in Richtung Windows…Gängelei/Abhängigkeiten durch ein Unternehmen. Ich liebe Linux trotz der Frickelei wegen der Freiheit sein System ohne Telemetrie und Schnüffelei so einzurichten wie man es will und dabei einige Wahlmöglichkeiten zu haben. Canonical strebt wahrscheinlich in eine andere Richtung. Wie lange werden wir sehen. Sie haben ja schon einige Versuche hinter sich und die sind alle gescheitert. Linux Mint werde ich irgendwann durch die LMDE ersetzen um Ubuntu ganz los zu werden. Was die Frickelei angeht…solange wie man das System fürs Internet, ab und zu für Büroarbeiten usw. benutzt ist kein frickeln angesagt. Aber irgendwann kommt man an den Punkt wo man frickeln muss. Wenn man dann nicht die Geduld hat landet man wieder bei Windows, das in der Beziehung wesentlich einfacher zu handeln ist. Ich verstehe das voll und ganz. Für viele ist der Computer ein Gebrauchsgegenstand wie z.B. ein Auto. Hat einen bestimmten Zweck und gut ist. Will sich ja nicht jeder Autofahrer mit dem Motor beschäftigen sondern nur fahren. Und dieses elitäre Gehabe mancher Linux-Freaks in Foren trägt auch nicht gerade zur Akzeptanz bei. Ein Betriebssystem dient im Grunde nur als Grundlage um Anwendungen zu benutzen und damit Arbeiten zu erledigen. Alles andere ist oft genug Idelogie.