Ubuntu Cinnamon Remix 20.04 LTS Focal Fossa – Beta/daily build Preview (deutsch/german)

Heute werfen wir einen Blick auf die kommende Ubuntu Cinnamon Remix 20.04 LTS Distribution. Nein wir sprechen nicht von einem Linux Mint Fork, sondern einem Ubuntu basierten Ableger mit Cinnamon Desktop. Ob dieser was taugt, werden wir feststellen. Viel Spaß

Download

Ihr könnt Euch auf der Sourceforge Seite des Projekts die 20.04 ISO Datei herunterladen. Dort gibt es auch eine 19.10 ISO Datei, die stabiler sein dürfte. Die URL packe ich natürlich in die Beschreibung hinein.

20.04: https://sourceforge.net/projects/ubuntu-cinnamon-remix/

19.10: https://sourceforge.net/projects/ubuntu-cinnamon-remix/files/

Ist das 20.04 ISO heruntergeladen, einfach via Virtualbox starten oder ein bootfähiges Medium installieren und auf einer pysikalischen Maschine installieren.

Installation

Anders als bei den bisherigen Ubuntu Ablegern schauen wir uns bei Ubuntu Cinnamon Remix den Installationsprozeß einmal an, da diese Edition bislang noch nicht so ausführlich dokumentiert ist.

Also ich habe das ISO in einer VM gestartet und jetzt geht’s los.

Speicherverbrauch in GB nach Installation

Nach der Installation dürft Ihr davon ausgehen, daß etwa 6GB für die Basisinstallation inkl. erster Updates belegt sind.

Desktop allgemein

Ubuntu Cinnamon Remix 20.04 bringt Cinnamon 4.4.8-2 mit und ist damit sehr aktuell. Der Desktop wirkt, wie bei Cinnamon üblich, sehr aufgeraumt und strukturiert. 

Die mitgelieferten Hintergrundbilder gefallen mir auch. Ich bin froh, daß man nicht die von Ubuntu oder Linux Mint einfach durchschiebt sondern hier eigene Impulse bringt. Dennoch sollte man erwähnen, daß die Bilder nicht für eine 1080p Auflösung optimiert waren. Sie sahen zum Teil matschig aus. Hier wird hoffentlich noch nachgebessert.

Desktop Themes

Wie von Ubuntu bekannt, sind wir in Orange-Brauntönen unterwegs. Allgemein ist das Theme dunkel gehalten und um Euch an der Stelle Details zu liefern, das Theme heißt Kimmo-Dark. Kimmo-Light gibt es auch aber es spricht mich persönlich nicht so ganz an. Also bleiben wir ausnahmsweise auf der dunklen Seite. Das Kimmo-Dark Icon Theme adaptiert die von Ubuntu bekannten orangenen Yaru Symbole, sehen aber etwas eckiger aus. Hier habe ich nichts auszusetzen. Alternativ könnt Ihr per Standard auch auf Adapta Themes umstellen.

Desktop Aussehen

Der Desktop stellt in meinen Augen einen guten Kompromiß zwischen Cinnamon und Ubuntu dar. Anders als Mint geht man mit einem dunklen Theme an den Start, was als kleines Merkmal dieser Edition gelten darf. Weiter kommt der Charme des Cinnamon Arbeitsdesktops auch hier klar durch. Nichts Besonderes aber auch nichts zu monieren. 

Vorinstallierte Software

Kernel 5.4.0-14 also auch hier ein LTS Kernel

Firefox 74.0

Thunderbird 68.5.0

LibreOffice 6.4.0.3

flatpak oder snap: snap list zeigt es ist snap generell vorinstalliert. Flatpak list zeigt kein Flatpak standardmäßig vorinstalliert.

Alle Anwendungen schauen: Da sind Spiele vorinstalliert. Das hatte ich schon bei der Vorschau der Ubuntu 20.04 LTS Version moniert. So auch hier. Die Auswahl hätte man etwas reduzieren können oder sollen in meinen Augen.

Speicherverbrauch

Im Rahmen meiner Testphase lag der Speicherverbrauch knapp unter 1GB. Das ist bei modernen Desktops so Pi mal Daumen der Standardwert. 

Fazit

Bevor ich jetzt zu meinem Fazit komme, möchte ich fragen zu welchem Fazit Du eigentlich kommst? Schreibt das soch mal in die Kommentare hinein.

Abgesehen von ein paar aufkommenden Fehlermeldungen, welchen Eindruck hinterließ der Ubuntu Remix Desktop? Eigentlich positiv. Und ganz besonders möchte ich hier hervorgehen, daß ich das dunkle Theme gegenüber dem hellen bevorzuge und das ist hier das erste mal, daß das so ist. Also Kompliment an die Macher dafür. Installiert aber lieber die 19.10 Version, falls Euch Ubuntu Cinnamon Remix gefällt und ihr einen Wechsel in Erwägung zieht. Die 20.04 LTS Entwicklungsversion ist derzeit noch nicht so ausgereift um es im Alltag zu benutzen. Diese Entwicklungsversion hinterließ dennoch einen angenehmen Gesamteindruck und ich könnte mir vorstellen, daß diese Edition mit Mint einen großen Konkurrenten hat aber dennoch eine Niesche für seine Existenz geschaffen hat. Ihr hab hier nicht die Mint-Tools dabei, sondern seit quasi auf einem Ubuntu mit all seiner Softwareauswahl. Ich bin neugierig wie sich Ubuntu Cinnamon Remix in Zukunft entwickelt.

Für ein Kanalabo und Daumenhoch bin ich dankbar 🙂 Anregungen einfach in die Kommentare reinschreiben. Meine Videos könnt ihr gerne mit Euren Freunden in den sozialen Median teilen. 🙂

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