Serie Wechsel zu Linux! Schritt 2: Deepin installieren

Hallo, schön dass Du hier bist. Willkommen zum Teil 2 meiner Reihe „Wechsel zu Linux“. Im ersten Teil hatte ich gezeigt, wie Du Dir ein startfähiges Medium für die Installation von Linux anfertigst. In dieser Episode zeige Dir heute, wie Du Deepin Linux installierst. Los geht’s nach dem kurzen Intro.

Welche Version?

Die Linux Distribution Deepin kommt in einer Version für 64-bit Architektur daher, die ausschließlich mit der hauseigenen DDE (Deepin Desktop Environment) Oberfläche daherkommt. Entsprechend werden wir verfahren und das derzeit aktuelle Deepin 20.1 installieren. Nachfolgende Versionen dürften sich vom Installer her nur sehr geringfügig unterscheiden, da erst kürzlich ein überarbeiteter Installer vorgestellt wurde, der hier zum Einsatz kommt.

Start in den Live Modus

Es ist egal ob Du physikalisch oder in eine virtuelle Maschine installierst. Wir haben, wie im ersten Teil erwähnt, ein startfähiges Medium erstellt, dieses entweder via USB mit dem Computer verbunden oder im Rahmen einer VM eingebunden und starten nun. Kleiner Hinweis noch: Wenn Du in eine VM installierst, benötigst Du mindestens 64GB Storage.

Im ersten Menü wählen wir „Install Deepin 20.1 with Kernel 5.4 desktop“ und fahren fort. Es startet zunächst ein Assistent, der die Installation vorbereitet.

Am besten Du schaust Dir dazu meinen Videobeitrag auf YouTube an.

Schlusswort

Der zweite Schritt ist jetzt genommen. Du hast nun Dein Deepin Linux System installiert und kannst Dich ab sofort damit vertrauter machen. Dazu möchte ich zunächst gratulieren. Ich hoffe Linux wird Dir nicht nur die erhoffte Herstellerunabhängigkeit und Freiheit bescheren, sondern auch viel Spaß machen.

Ich denke als Neueinsteiger in die Linuxwelt eignen sich dieeinsteigerfreundlichen Distributionen sehr gut. Du wirst im weiteren Verlauf Deiner Linuxlaufbahn noch auf verschiedene andere Distributionen stoßen, die ganz verschiedene Zwecke verfolgen. Manche sind auch für Anwender konzipiert, die alles selbst erledigen wollen. Man spricht hier gerne auch von Puristen, die das System in der Regel minimal nach ihren Vorstellungen aufsetzen, dabei aber auch ganz bewusst auf grafische Oberflächen verzichten.

Mit Deepin hast Du eine sehr hübsche und anwenderfreundliche Linux Distribution, die jedoch nicht völlig unumstritten ist im Umgang mit Diagnosedaten etc. Nimm Dir Zeit und mache Dich erstmal mit Deepin vertraut. Wenn Dir das irgendwann, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr zusagt, findest Du unzählige andere Distributionen.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle schon mal viel Spaß mit Deinem Deepin System. Im nächsten Video schauen wir uns die Installation einer anderen Distribution an. Lasst Euch überraschen.

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2 Kommentare

  1. Meine persönliche Meinung:
    Ich erkenne den Mehrwert nicht, jede einzelen Distribution zu installieren mit vereinfacht gesagt einfach immer den Installer durchklicken.
    Als Input: Wie wäre es mit der Installation auf eine verschlüsselte Partition einer Festplatte, denn das können die mir bekannten Installer Debian/Ubuntu nicht. Wenn verschlüsselt dann immer nur die gesamte Platte. Es gibt workarounds, aber die sind für mich so kompliziert beschrieben, dass eine gute Aufarbeitung des Themas interessant wäre.
    LG

  2. Das kann man recht einfach auf den Punkt bringen: Oft kamen auf die YT Videos Kommentare wie z.B. “Kannst Du mal zeigen wie das installiert wird”. Aus dem Grund habe ich mit der Serie einerseits die verschiedenen Installer, andererseits mitunter die beliebtesten Distros gezeigt. Die Serie kommt von daher auch bald zum geplanten Ende. 🙂

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