TUXEDO OS 1 im Test. Eine Kampfansage an Pop!_OS?

8 min


TUXEDO OS ist die Linux Distribution der Augsburger Hardwaremanufaktur TUXEDO Computers, die auf den hauseigenen Rechnern bevorzugt vorinstalliert wird. Mit der Veröffentlichung von TUXEDO OS 1 öffnen die Augsburger nun Ihre Distro auch für nicht Tuxedo Kunden. Was von TUXEDO OS zu halten ist ob Pop!_OS hier mit reinspielt und vor allem, was es auf nicht Tuxedo Hardware bringt, alles das erfahrt Ihr im Video. Viel Spaß.

Die Distro TUXEDO OS

TUXEDO OS basiert auf der aktuellen Ubuntu LTS Version, derzeit Ubuntu 22.04, bringt aber nicht Gnome Shell als Desktop, sondern KDE-Plasma. So steht TUXEDO OS in direkter Konkurrenz mit Kubuntu aber auch KDE Neon, die ebenfalls Ubuntu Basis mit KDE Plasma anbieten.

Hinter TUXEDO OS steht das Unternehmen TUXEDO Computers aus dem bayrischen Augsburg. TUXEDO OS kommt bevorzugt auf der hauseigenen Hardware von TUXEDO Computers zum Einsatz. In der Vergangenheit war die Distro mehr oder minder nur den eigenen Kunden vorbehalten. Doch mittlerweile ist die hauseigene Distro in Form von TUXEDO OS 1 für alle zu haben.

Technische Eckpunkte

Folgende Eckpunkte gehören zu der Mindestanforderung, die Euer PC erfüllen sollte:

  • x86 (64-bit) CPU.
  • 2 GB RAM.
  • 25 GB Plattenplatz

Damit erfüllt Ihr die Unterkante. Besser Euer Rechenknecht hat stärkere Performancewerte. Aufgrund der Abstammung von Ubuntu ist auch TUXEDO OS eine Distro mit statischen Versionen. Als Paketverwaltung kommt APT mit um die DEB Pakete zu wuppen. Obendrauf steht das Containerformat Flatpak bereit.

Die Installation von TUXEDO OS ist nicht viel anders als die von Kubuntu oder einer anderen Distro mit Calamares Installer. Das ISO Abbild könnt Ihr von der Tuxedo Seite herunterladen. Die zu erwartenden Hash-Werte der ISO Datei sind ebenfalls gleich zur Hand. In der Beschreibung findest Du die URLs zu meinen Beiträgen, wie Du das heruntergeladene ISO auf Echtheit validieren kannst, um Dich somit vor manipulierter oder korrumpierter Software zu schützen.

Hacks und wichtige Befehle

Paketquellen mit APT auffrischen:

sudo apt update

Pakete aktualisieren:

sudo apt upgrade

Unnötige Pakete entfernen nach Aktualisierung

sudo apt autoremove

Flatpak Pakete auffrischen

sudo flatpak update

Vollautomatisierte Aktualisierung:

sudo apt update && sudo apt upgrade -y && sudo apt autoremove -y && sudo flatpak update -y

Die Befehlskette könnest Du auch in ein Skript packen und dieses via Cronjob einplanen. Du musst aber nicht zwingend mit dem Terminal arbeiten. Der App Store Discover bietet auch die Möglichkeit das System grafisch zu aktualisieren, was völlig ausreicht.

Zielgruppe

An erster Stelle wären hier Kunden von TUXEDO zu nennen, also die, die Hardware von TUXEDO Computers erworben haben. Ob auch Anwender mit nicht-Tuxedo Hardware damit gut aufgehoben sind, muss sich noch zeigen. In meiner VM z.B. konnte das TCC nicht brauchbar arbeiten. Auf einem älteren ThinkPad ging es hingegen im Rahmen der Möglichkeiten, was halt erkannt wurde und somit besser als in der VM mit VirtualBox.

Unterschied zwischen TUXEDO OS und Kubuntu

Möglicherweise stehst Du jetzt vor der Frage, warum Du nicht einfach Kubuntu nehmen solltest oder wo die Diversifizierung zwischen TUXEDO OS und Kubuntu liegt.

Folgende Punkte wären da für TUXEDO OS anzumerken:

  • Anpassungen am KDE Thema
  • Anpassungen der Treiber
  • WebFAI Integration in Grub Bootloader
  • Tuxedo Tools wie Tuxedo Control Center (TCC)
  • PulseAudio wird von PipeWire ersetzt
  • Grub unterstützt os-prober
  • Snap ist deaktiviert

Die vollständige Liste findet sich hier.

Du kannst natürlich auch Kubuntu installieren oder eine andere Linux Distribution. Doch ob dann noch alles so fein abgestimmt laufen wird, dazu kann Dir niemand eine Gewähr geben. Sofern es also keine zwingenden Gründe gegen TUXEDO OS gibt, würde ich dabei bleiben, da es vermutlich das Beste aus der Hardware herauskitzelt und am feinsten darauf abgestimmt ist. Hier denke ich an das TCC, welches wiederrum Performancewerte etc sammelt und darstellt, wie auch Einstellungen für z.B. Leistung und Lüfter vornehmen lässt. Falls Du also wechselst, könnte es sein, dass das eine oder andere kleinere Zahnrad nicht mehr wie bisher oder gar nicht mehr geht und Du entweder darauf verzichten oder manuell Hand anlegen musst. Hab dies bei der Risikoabwägung auf dem Schirm.

Performance, Desktop &, Programme

Systemvermessung

Meine frische Installation krallt sich 8,3 GB der Platte. Der Bedarf an Arbeitsspeicher liegt bei mir so um die 860 MB RAM.

Anzahl installierter Pakete nach erstem Start: 2053

Schielen wir kurz zum nächsten Verwandten Kubuntu 22.04 rüber und stellen fest, dass da 8,4 GB der Platte belegt waren, der RAM-Konsum sich bei ca 540 MB einpendelte und insgesamt 2037 Pakete vorinstalliert wurden. TUXEDO OS liegt also über den Werten von Kubuntu. Nicht erheblich, sodass es sich im Rahmen hält.

Desktop Oberfläche und Konzept

Zum Zeitpunkt der Beitragserstellung wird KDE-Plasma Version 5.24.6 angeboten.

Der Desktop bei TUXEDO OS wurde vor noch gar nicht so langer Zeit von Budgie auf KDE-Plasma umgestellt. Mit KDE sind die Möglichkeiten der Anpassung am Desktop weitreichender und allgemein dürfte die Akzeptanz vor allem bei ehemaligen Windows Nutzern so höher sein. So seid also nicht verwundert, wenn dieser Desktop Windows 10 nachempfunden ist. Ist das ein Problem? Nein. Warum nicht? Weil es Dir unter Umständen den Wechsel deutlich erleichtert, wenn Du einen Dir grob bekannte Oberfläche vorfindest als wenn alles völlig fremd ist und Du bei Null anfangen musst.

So haben wir unten die klassische Leiste, Taskleiste bei Windows. Links ein Startmenü gefolgt von Schnellstartern, die frei konfigurierbar sind. Rechts sind Steuerelemente und Systemindikatoren. Das Erscheinungsbild könnt Ihr verändern. Neben den klassischen drei KDE Themen liefert Tuxedo noch drei darauf basierende angepassten Themen mit. Mehr gibt’s auf Knopfdruck. Das gilt für alle erdenklichen Designelemente. Hier ist KDE extrem großzügig.

Vorinstallierte Software

  • Kernel: 5.15
  • Browser: Firefox
  • E-Mail Client: Thunderbird
  • Büropaket: LibreOffice
  • Software-Container: Flatpak

Allgemein vorinstallierte Software:

TUXEDO OS ist klar ein Linux Desktop System. Das muss es auch sein, wenn es vorinstalliert auf Clients angeboten wird. Kommt TUXEDO OS dem nach? Ja. Was man am Desktop benötigt, das wird in etwa mitgeliefert. Für die gängigen Anwendungszwecke ist schon etwas von Start an mit dabei. Was persönlich fehlt, kann via Discover nachinstalliert werden.

TCC ist das TUXEDO Control Centrum. Eine Eigenentwicklung, die zunächst ein Dashbord anzeigt. Hier lassen sich auf kompatibler Hardware auch Einstellungen vornehmen. Leider ist der Funktionsumfang in der VM eingeschränkt, die angzeigten Kategorien sehen jedoch vielversprechend aus. CPU Steuerung und Lüfterprofile können durchaus hilfreich sein, speziell dann, wenn eine gewisse Sensibilität gegenüber konstanten Lüfterrauschen existent ist. Es lassen sich auch eigene Profile für die Steuerung anlegen. Das sieht gut aus. TUXEDO Aquaris ist dann Eure Anlaufstelle, wenn Ihr die externe Wasserkühlung Euer eigen nennt. Insgesamt ein interessantes Programm. Leider kann man es in der VM nicht voll nutzen, doch man kann sich gut vorstellen, wie es unter TUXEDO Hardware seinen Dienst verrichtet.

Was hat Pop!_OS mit TUXEDO OS zu tun?

Bevor wir langsam zum Ende des Videos inkl. Fazit kommen, kommen wir auf die Frage zurück, inwiefern das Ganze mit Pop!_OS zu tun hat. Die Linux Distro Pop!_OS entstammt dem US-amerikanischen Unternehmen System76, das ebenfalls Linux Hardware anbietet und im Jahr 2022 ankündigte, auch den europäischen Markt stärker bedienen zu wollen. In Europa gibt es aber nicht nur TUXEDO Computers, sondern z.B. auch das spanische Unternehmen Slimbook. Doch stehen die Unternehmen in einer gewissen Wettbewerbssituation und vor allem die Linux Distro Pop!_OS von System76 befindet sich derzeit auf Aufwind. Auch mein Test von Pop!_OS 22.04 fiel durchaus positiv aus. Die Distro läuft gut auch ohne System76 Hardware obwohl minimale Abstriche hinzunehmen sind. Pop!_OS tritt allen Anschein nach langsam sogar in Konkurrenz zu Ubuntu, der Quelle von Pop!_OS. Mit TUXEDO OS könnte der Vorstoß unternommen werden eine vergleichbare, heimische Lösung anzubieten und Relevanz aufzubauen, bevor Pop!_OS sich zu sehr festsetzt. Sofern meine Annahme hier korrekt ist, wäre dieser Schritt eine direkte und nötige Reaktion gewesen. Doch um Pop!_OS ernsthaft etwas entgegenzusetzen, muss TUXEDO nicht reagieren, sondern agieren. Mit der Veröffentlichung von TUXEDO OS ist die strategisch wichtige Ausgangslage hierfür zumindest erreicht. Jetzt kommt es darauf an, wie gut sich TUXEDO OS ohne Tuxedo Hardware schlagen wird, wie es angenommen wird und wie es sich von Ubuntu bzw. Kubuntu abhebt.

Besonderheiten und Fazit

TUXEDO OS kann seine Stärke vordergründig auf Tuxedo Hardware ausspielen. Damit agiert TUXEDO OS ähnlich wie Pop!_OS von System76, wo z.B. bei der Option Firmware zu aktualisieren dies auch nur auf System76 Hardware begrenzt wurde. So kann man festhalten, dass die Distros kostenlos angeboten werden, ihr volles Potenzial jedoch nur dann ausspielen, sofern man die Hardware vom jeweiligen Herausgeber zum Einsatz bringt. Doch als Option zum Reinschnuppern vor Hardwarekauf ist es eine tolle Option. So kauft man nicht die „Katz im Sack“, wie ein Sprichwort es sagt. Man kann es ausprobieren, vielleicht im etwas reduzierten Umfang aber völlig unverbindlich und in Ruhe. Und es wäre auch kein Problem, wenn aus der Probephase ein Dauerzustand wird. Testest Du also TUXEDO OS und wirst damit warm, so kannst Du es auch dauerhaft nutzen.

Tuxedo setzt auf Transparenz und versichert, dass der Quellcode jedes Treibers und aller Software Pakete frei einsehbar zur Verfügung stehen. So verzichtet man nach Eigenangabe auch vollständig auf das Sammeln von Telemetriedaten oder auf Bloatware im Sinne von Werbe- und Demosoftware. Auch ist, anders als bei Windows oder macOS, kein Online Konto beim Hersteller nötig um das Betriebssystem in Betrieb zu nehmen oder vollumfänglich zu nutzen.

Interessant wäre auch zu wissen, wie lange TUXEDO OS 1 unterstützt wird. Immerhin basiert es auf Ubuntu 22.04 LTS, welches bis April 2027 versorgt wird. Da die TUXEDO Seite dazu mir keine Auskunft gab, hatte ich eine Anfrage gestellt. Die Antwort kam noch am selben Werktag und war ausgesprochen technisch detailliert und somit präzise.

Eine TUXEDO OS Version schöpft den vollen Supportzeitraum der LTS Basis aus. Heißt TUXEDO OS 1 wird bis 2027 versorgt, einerseits mit den Ubuntu Sicherheitsaktualisierungen, als auch mit den Backports und Anpassungen von TUXEDO OS.

Auf meine Frage, wie der Upgrade-Prozess auf TUXEDO OS 2 aussähe nachdem Ubuntu 24.04 veröffentlicht wurde, gab es ebenfalls Rückmeldung. Hier wird aktuell noch kein vollumfänglicher Prozess angeboten, da man in der Vergangenheit immer wieder Kunden hatte, die auf Probleme hier stießen. Da man eine ganzheitliche Lösung für die Endkunden anbieten will, sucht man derzeit nach einer Komplettlösung im Sinne der einfachen Handhabung durch den Endkunden.

Also aktuell noch nicht das Ende der Fahnenstange aber es sind noch Stand heute über vier Jahre Zeit bis bei Ubuntu 22.04 die Lichter des regulären LTS Unterstützungszeitraum ausgehen und von daher ist noch reichlich Zeit für die Jungs und Mädels von TUXEDO hier eine Lösung an den Start zu bringen.  

Fazit

TUXEDO OS ist ein Dauerläufer für den Desktop. Alleine dieser klare Fokus ist beruhigend, denn so kann die volle Konzentration dahin gerichtet werden, wo sie hingehört. Ein bestmögliches Nutzererlebnis für den Kunden anzubieten. Kann das gelingen? Durchaus ja. Allerdings mit der Einschränkung, dass wer wie ich z.B. Gnome Shell nutzt und kein KDE Nutzer ist, hier vielleicht zögert. Doch wird sind ja in der Linux Welt und so kann man sich seinen Wunschdesktop im Bedarfsfall nachinstallieren, doch verlässt das die vorgefertigten Wege von TUXEDO OS und ohne das negativ zu meinen geht es ja hier um das Paket, dass TUXEDO Computers schnürt und ausliefert.

Für KDE Anwender ist TUXEDO OS durchaus interessant. Hier bekommt Ihr eine rund laufende Distro, die optisch angenehm angepasst wurde und die noch Goodies wie das TCC innehat. Klar nicht jeder von uns ändert täglich die Lüftersteuerung oder die CPU Taktwerte. Doch hat man es verfügbar und sich erstmal daran gewöhnt, dann will man es auch nur noch ungern wieder hergeben. Der ausgelieferte KDE Plasma Desktop 5.24.6 ist aktuell und derzeit bietet KDE neon KDE Plasma 5.25.5.* Auf den ersten Blick dachte ich, dass TUXEDO OS neuer ist, doch es ist 5.24.6 und nicht 5.25.5. Die neueste stabile Version gibt’s also bei KDE neon. Eine geringere Stabilität als Kubuntu kann ich TUXEDO OS ebenfalls nicht attestieren. Also von der Seite gibt es nichts zu meckern.

*Seit Beitragserstellung wurde KDE Plamsa 5.26 veröffentlicht.

TUXEDO OS ist eine sehr gute Testmöglichkeit, falls Du den Kauf eines Rechners von TUXEDO Computers in Erwägung ziehst aber bislang gezögert hast, weil Dir die Distro unbekannt war und Du nicht ins Wagnis reingehen wolltest. Einem unverbindlichen Test in aller Ruhe steht nichts mehr im Wege.

Ein bislang nur beiläufiges und gar nicht groß erwähntes Argument für TUXEDO OS ist der deutschsprachige Support, den ich als Kunde bekommt. Das bieten Dir KDE Neon und Kubuntu nicht an. Klar durch den Kauf bezahlt Ihr auch aber damit bekommt Ihr auch einen Gegenwert zurück. Natürlich kannst Du auch Dein PC sonst wo im Elektronikmarkt um die Ecke kaufen und jede beliebige Distro aufspielen. Geht was nicht, musst Du Dich selbst um eine Lösung kümmern. Hier kannst Du erwarten, dann die Kiste nach dem Auspacken perfekt läuft und gibt es mal eine Frage oder ein Problem, dann kannst Du den TUXEDO Computers Support in Anspruch nehmen. Kaufst Du Dir einen Rechner mit Windows oder einen Mac, dann hast Du dort auch entsprechend diese Option. Heißt natürlich nicht, dass das alle brauchen aber es ist beruhigend zu wissen. Und der Kaufpreis geht nicht an ein Unternehmen, dass sonst wo in Steueroasen sitzt, sondern in Augsburg und dort Leute beschäftigt und bezahlt. Hier spricht übrigens nicht TUXEDO Computers, sondern das ist meine persönliche Meinung zu dem Thema. Dieser Beitrag wurde nicht von TUXEDO unterstützt mit Ausnahme meiner Mailanfrage im Hinblick auf die Supportzeit von TUXEDO OS 1 und den Upgradeprozess.

So komme ich zum Ergebnis, dass TUXEDO OS 1 eine interessante und gut aufgebaute Distro ist, die allen KDE Anwendern zu empfehlen ist. Das ist keine Aufforderung Hals über Kopf zu TUXEDO OS zu migrieren, sondern ist ein Tipp es einfach mal anzuschauen. Sich damit vertraut zu machen. Viele Distros mit Wurzeln in Deutschland gibt es leider nicht. TUXEDO OS ist aber eine und das kann man auch im Hinterkopf behalten. Die Anstrengungen, die hier unternommen werden, münden in einem sauberen und runden Produkt.

Nur kurz am Rande, ich habe auf TUXEDO OS auch mal Gnome Shell installiert. Aber das ist optisch dann nicht ganz so konsistent wie Ubuntu selbst und man müsste das noch mit Nacharbeiten anpassen. Falls Euch das interessiert, lasst es mich in den Kommentaren wissen. Dann könnte man ggf. noch einen nachfolgenden Beitrag zu machen.

Wie hat Dir denn TUXEDO OS gefallen? Schaust Du es Dir selber mal in einer VM an oder erwägst Du vielleicht perspektivisch mal den Kauf eines Rechners von TUXEDO? Bin gespannt, was da von Euch an Rückmeldung kommt.


7 Kommentare

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  1. Hi, also ich nutze das OS auf meiner Tuxedo Hardware und bin restlos begeistert. Die Jungs und Mädels von Tuxedo liefern regelmäßig stabile Updates fürs System. Ich habe sogar den KDE 5.25.5 im Tuxedo OS laufen ohne Probleme. Dafür muss nur eine Softwarequelle direkt von Kubuntu eingebunden werden. Ein guter und gelungener Artikel

  2. Mit deiner Stimme im Hinterkopf ließt sich der Beitrag ganz hervorragend. Danke für die Informationen!

  3. Jetzt haben die Tuxedo Nutzer die Chance sich für den Fall des Falles einen Live/Install Stick (falls nicht mitgeliefert) an zu fertigen. Und wir, die wir immer mal nach was Neuem im Linux Bereich Ausschau halten, werden auch bedient.
    Gute Entscheidung, Tuxedo. Als GUI wär mir allerdings Cinnamon weit lieber. Danke für den Test, Michl.
    Schönes Wochenende, Euch allen da draussen.

  4. Danke für das Antesten, hab TOS1 deshalb jetzt auch mal installiert. Ryzen5 IGA von vor drei Jahren mit 32GB RAM, 1x NVME und 1x SATA SSD je 1TB.

    Der Installer und die Nutzeroberfläche vom KDE sind bestens vorkonfiguriert, mit leicht zugänglichen Einstellungen für meinen Bedarf. Animationen aus, größerer Mauscursor, Taskleiste links senkrecht *und* die Uhr steht nicht hochkant. Scrollverhalten ändern ohne sich die Konfigs zusammensuchen zu müssen, echt toll. AMD Grafik fehlerfrei ohne Geruckel.
    Dafür steht im Updater jetzt so ein UEFI Sperrupdate, was sich absolut nicht installieren lassen will, weil der Bootloader von Manjaro das Sagen hat, um W11, Manjaro auf einer, und auf der zweiten SSD TOS zu starten. Scheint also für Single Hardware gedacht zu sein, aber der Tuxedo BL liess sich problemlos in der eigenen Systempartition installieren, noch so eine super Funktion die ich bei so vielen Distris vermisse.

    Ich lasse das jetzt allerdings nur als Testsystem nebenher laufen, denn solange ein Upgrade nicht problemlos funktioniert, besser Finger weg. Hab schon bei Mint genug Stress durch meinen Stapel Fremdpakete und Repos.

  5. “ähnlich wie Pop!_OS von System76, wo z.B. bei der Option Firmware zu aktualisieren dies auch nur auf System76 Hardware begrenzt wurde”
    sorry aber das stimmt so definitiv nicht, PopOS liefert sogar Bios Updates, Dock Updates und Co bei meinem Dell Notebook mit. Selbiges gilt für die SSDs

  6. Danke für die positive Rückmeldung. Auf einem HP Elitebook konnte ich das leider nicht feststellen. Da wurde nichts bereitgestellt.

  7. Da wird KDE eher das Problem sein, ich finde es überladen. Mir wäre ein aufgebohrter Gnome Desktop lieber.
    Viele nutzen halt Tuxedohardware mit POP_OS, weil es besser als das TuxedoOS lief und die Tuxedo-Tools hat man nachinstallieren können.
    Es fehlt aber das Argument, warum man jetzt die Tuxedo-Platte putzen sollte um POP_OS durch Tuxedo OS 1 auszutauschen.